Mittwoch 23 Mai 2018

Hi, wir sind die Jungschiedsrichter Simon, Nils und Tobias. Letztes Jahr haben wir erfolgreich unsere Schiedsrichterausbildung beim PfHV absolviert.
Aber das alles begann schon vor etwa zwei Jahren. Damals wurden wir von den Schiedsrichterverantwortlichen des TuS Neuhofen, Jens Geiberger und Jan Fischer, auf das Schiedsrichterwesen aufmerksam gemacht und begannen unter ihrer Leitung, Heimspiele bis hin zur E-Jugend zu pfeifen. Dabei sammelten wir Erfahrung und lernten die Regeln, welche uns als Spieler schon bekannt waren, als Schiedsrichter im Spiel anzuwenden.
Anfang des Jahres 2015 nahmen wir dann an der offiziellen Schiedsrichterausbildung des PfHV teil. Dort lernten wir dann alle, auch uns vorher unbekannten Regeln und wie man sich als Schiedsrichter zu verhalten hat. Dank des guten Unterrichtes war die theoretische Prüfung mit überschaubarem Lernaufwand zu bestehen. Bei der praktischen Prüfung leiteten wir dann ein paar Spiele auf unserem Rasenturnier in Neuhofen und noch auf einem Hallenturnier in Schwegenheim. Dann war auch diese geschafft und nach dem Saisonlehrgang waren wir endlich soweit, offiziell Spiele zu leiten.
Heute ist das Ganze schon ein Jahr her und wir haben diese Saison viele Spiele in den verschiedensten Hallen der Umgebung gepfiffen. Dabei findet man schnell den Rhythmus und meist läuft alles nach Plan, denn als Schiedsrichter muss man nicht nur die Pfeife benutzen.
Ein Spiel beginnt für uns immer schon sehr viel früher als die meisten denken. Man gibt für jeden Monat die Termine an, an denen man Zeit hat ein Spiel zu leiten. Ein paar Tage später bekommt man die Mitteilung zu welchen Spielen man eingeteilt wurde. Die Vorbereitung für ein Spiel, beginnt mit der Berechnung der Spielleitungsentschädigung und sonstiger Aufwendungen, der Bestimmung des Abfahrtszeitpunktes und der Auswahl der Hemdfarbe (in Abhängigkeit der Trikotfarben der Mannschaften). Am Spieltag geht es pünktlich los, so dass man 1 Stunde vor Spielbeginn in der Halle ankommt. Diese Zeit wird benötigt um sich umzuziehen, die Abrechnung mit dem Gastgeberverein zu machen, den Spielberichtsbogen zu bearbeiten, das Spielfeld auf Mängel zu überprüfen, die Besprechung mit den Trainern, dem Zeitnehmer und Sekretär zu führen. Dann sollte es ans Warmmachen gehen, denn auch wir als Schiedsrichter treiben dabei Sport. Endlich kann das Spiel beginnen, also der Hauptzweck unserer Tätigkeit. Dabei versuchen wir alles Erlernte bestmöglich umzusetzen und uns nicht von Trainern, Spielern oder Zuschauern beeinflussen zu lassen, was nicht immer ganz einfach ist. Wenn das Spiel vorbei ist, muss noch der Spielberichtsbogen fertiggemacht werden und es folgt eine kurze Nachbesprechung mit den Trainern. Jetzt sind die einzigen Dinge, die noch fehlen, die wohlverdiente Dusche und dann endlich der Nachhauseweg.
Manchmal kommt auch ein Schiricoach des PfHV zu einem Spiel, um unsere Schiedsrichterleistung zu beobachten und gegebenenfalls Anregungen zur Verbesserung zu geben.
Es ist zwar immer noch etwas Besonderes, wenn man nicht in der heimischen Halle pfeift, aber dabei bekommt man auch alle Facetten des Handballs zu sehen, von guten bis schlechten Spielen ist alles dabei und man lernt neue, nette Leute kennen. Es macht uns immer sehr viel Spaß Spiele zu leiten, auch wenn nicht immer alles ganz rund läuft und es ist zudem noch ein ganz guter Nebenverdienst.
Wir hoffen wir konnten Euch einen ersten Einblick in unser Handeln und das Dasein eines Schiedsrichters geben und hoffen, dass auch Ihr bald zur dritten Mannschaft auf dem Spielfeld gehört, denn ohne Schiedsrichter geht nichts.

Simon, Nils und Tobias


hinten von links: Jan, Nils, Tobias, Laura, Lea, Jens
vorne von links: Simon, Victoria

und Johannes (links), Niklas (mitte) und Colin (rechts)

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