Montag 14 Oktober 2019

Vor 15 Jahren geschrieben und noch immer aktuell!

ich möchte einen Bericht aus der „Die Rheinpfalz“ vom Juni 2004 aufgreifen:

„Wann ist Jugendarbeit in Sportvereinen erfolgreich? Wenn möglichst viele Nachwuchsteams Meister werden und in die nächst höheren Klassen aufsteigen? Wenn zahlreiche Eigengewächse in die erste Mannschaft integriert werden? Kann man nur dann sagen, die Arbeit mit Jugendlichen hat Früchte getragen?
Sicherlich, das Streben nach Erfolg ist im Sport elementar, doch Stefan Winkler, Handballabteilungsleiter von der TuS Neuhofen, hat seine eigene Ansicht und liegt damit mit seinen Mitstreitern auf einer Wellenlänge. 220 Kinder und Jugendliche werden von uns bis zu drei Mal wöchentlich ehrenamtlich betreut und sinnvoll beschäftigt. Wir holen die Kinder von der Straße, geben Ihnen eine Aufgabe und Freizeitvergnügen. Der soziale Nutzen für die Allgemeinheit ist unermesslich.
So gesehen ist die Jugendarbeit der Turn- und Sängervereinigung nicht nur vorbildlich zu nennen, sondern auch ein wichtiger Eckpfeiler der Gemeinde.“

Mit 16 Mannschaften, davon 12 Kinder- und Jugendmannschaften, sind alle Altersklas-sen besetzt. Die Jüngsten sind 3 Jahre jung, hier wird noch sehr allgemein sportlich trainiert und von Handballspielen kann noch keine Rede sein, bis zu unseren Ältesten mit zum Teil sechzig jährigen Spielern decken wir doch ein großes Spektrum ab. Kinder und Jugendliche fordern und fördern um eigenen Nachwuchs für unsere erwachsenen Mannschaften zu haben, das ist eins unserer Ziele. Zu unserem Konzept zählt allerdings nicht nur Handballspielen. Das Kennenlernen, sich in eine Gemeinschaft zu integrieren, Sozialverhalten zu erlernen ist uns ebenso sehr wichtig.

Hinter all dem steht allerdings ein sehr großer Aufwand. Nur mal zur Veranschaulichung, um 16 Gruppen den Handballsport zu ermöglichen bedarf es über 1.300 Trainingseinheiten und etwa 350 Spiele pro Jahr. Zudem kommen unzählige Stunden um administra-tive Aufgaben zu erfüllen und für die entsprechenden Rahmenbedingungen zu schaffen dazu.
Lassen Sie mich an dieser Stelle Dank sagen an alle Trainer/innen und Helfer/innen, die dies ermöglichen.

Ohne Euch und euer Engagement würde es kein Handballsport in Neuhofen geben.

"Vielen Dank."

Was wird die kommende Saison bringen?
Jedes Jahr stellt sich diese Frage. Wir möchten unsere Kinder- und Jugendmannschaften weiterentwickeln. Unsere beiden ersten Mannschaften im Damen- und Herrenbereich möchten wieder eine wichtige Rolle in der Verbandsliga einnehmen. Eine neu vormierte zweite Herrenmannschaft soll den Nachwuchs aus der A-Jugend im aktiven Bereich fördern.
Aber auch andere Dinge sollen angepackt werden. Zum einen gibt es deutliche Anzeichen, dass Beachhandball eine olympische Disziplin werden wird, so hat sowohl der Deutsche Handballbund, als auch der Pfälzer Handballverband beschlossen diese Art des Handballsports zu fördern. Auch wir als Neuhöfer Handballer sollten dieses Thema angehen. Erste Gespräche mit unserer Gemeindeverwaltung sind angedacht, um diese Entwicklung nicht zu verschlafen. Unsere Nachbarkommunen in Waldsee und Rheingönheim sind uns da schon voraus und haben seit einigen Jahre entsprechende Plätze.
Zum anderen werfen große Ereignisse ihr Schatten voraus. Im Jahr 2025 feiert die Handballabteilung ihr 100-jähriges Bestehen. Dieses besondere Jubiläum soll dementsprechend gebührend gefeiert werden. Erste Ideen zur Gestaltung dieses Festes werden schon gesammelt.

Allen Mannschaften, Trainern und Trainerinnen wünsche ich, dass ihre Arbeit und Engagement belohnt wird und ihre Ziele erfüllt werden.

Unseren Zuschauern und Zuschauerinnen wünsche ich tolle, spannende und faire Spiele, bei denen der Spaß immer im Vordergrund steht.

Stefan Winkler
Abteilungsleiter